Mittwoch, 28. Februar 2018

28 Tage bloggen?


Hallo ihr Lieben!

28daysofblogging? Naja. 28 Tage Bloggerkrise trifft es eher. 

Mitte des Monats habe ich auf Habutschu darüber geschrieben, warum ich überhaupt blogge. Und das Fazit war alles andere als schön: Im Endeffekt ist es im Moment mehr Gewohnheit als Freude an der Sache.

So eine Challenge wie #28daysofblogging macht das auch nicht wirklich besser.

Daher wird sich diese Seite hier demnächst verändern. 3 Blogs mit Inhalt zu versorgen, ist zu viel für mich. Wahrscheinlich werde ich den Blog sogar demnächst einstellen - unter anderem auch, weil ich Angst vor den Datenschutzbestimmungen habe, die demnächst in Kraft treten. 

Also: Heute gibt es kein Happy End. Und längere Ausführungen gibt es auch nicht , weil ich jetzt lieber wieder Dinge machen gehe, die mir mehr Spaß machen als düstere Posts zu schreiben.

Dienstag, 27. Februar 2018

Ich werde falsch veröffentlichen!


Hallo ihr Lieben, 

kurz vor Ende von #28daysofblogging kommt jetzt mein großes Geständnis.

Wisst ihr, dass mein Vater verwundert war, als er fragte, was ich mit meinem Buch ungefähr verdienen werde?

Nur 1 € Gewinn pro Buch? Und wie viele verkauft man da so?

Naja, wenn man bekannt ist, verkauft man viele Bücher. Aber wenn man Tabea Studt ist, noch kein einziges Buch rausgebracht hat und keinen Verlag suchen will – wenig. 

Reich wirst du ja dabei nicht, oder?

Nö. Das ist auch nicht Sinn der Sache.

Ende des Gesprächs. Was ich nicht erwähnte: Ich würde eher arm beim Schreiben werden, wenn ich es „richtig“ machen würde.

Bücher zum Verkauf anzubieten, die nicht lektoriert sind, ist etwas, worüber die meisten Menschen (Leser und andere Autoren) nicht erfreut sind. Denn: Lektoren sind wichtig, um das Beste aus der Geschichte rauszuholen. Und schlechte Geschichten sorgen für unzufriedene Leser – die das Problem gleich verallgemeinern und alle Selfpublisher verteufeln. Also: Wer Bücher schreibt, sollte bis zu ein paar Tausender für das Lektorat einplanen.

Und dann ist da noch das Korrektorat. Hier geht es dann darum, die Rechtschreib-, Zeichensetzungs- und Grammatikfehler zu entfernen. Leser mögen keine Bücher mit Fehlern. Also: Wer Bücher schreibt, sollte noch mal ein bisschen Geld für das Lektorat einplanen.

Okay, Text ist jetzt also in Ordnung. Auf zur Verpackung – ein Cover braucht das Buch. Und dieses Cover darf man nicht selbst basteln, denn es muss nach etwas aussehen, damit das Buch gekauft wird. Und das kriegt nur ein Coverdesigner wirklich hin. Also: Wer Bücher schreibt, plane auch für ein professionelles Cover Geld ein.

So – das Buch ist endlich fertig. Vergiss bloß das Werbebudget nicht, damit das Buch auch gekauft wird.

Habe ich alles schon mehrfach gehört und gelesen und trotzdem: Ich nicht!

Mein Buch wird es nur ohne Lektorat geben. Ohne Korrektorat. Und mit selbstgebasteltem Cover.

Warum? Mir macht das Schreiben Spaß. Und entweder, die Leute wollen das so lesen oder sie lassen es bleiben. Ich glaube nämlich nicht, dass so viele Leute an dem Buch Interesse haben werden, dass ich das Geld je wiederbekommen würde, wenn ich es investieren würde.

Ein teures Hobby reicht für mich. Und dieses teure Hobby trägt den Namen Adena und wohnt im Pferdestall.


Montag, 26. Februar 2018

Notizen zum Schreiben


Hallo ihr Lieben,



Inzwischen schreibe ich schon seit über 4 Monaten regelmäßig. Und wie ihr schon wisst, schreibe ich meistens an mehreren Dingen gleichzeitig… Dass ich da nicht alles im Kopf habe, was ich an Details zum Schreiben brauche, ist klar, oder?



Angefangen habe ich mit Kurzgeschichten für das Kinderbuch „Ein tierischer Tag“. Damals hatte ich tatsächlich keine Notizen, sondern nur eine grobe Idee, wie die Geschichte verlaufen soll. Figuren ausarbeiten? Nö. Informationen über das Setting? Nee.

Es hat sogar halbwegs funktioniert – aber es sind eben auch nur Texte mit wenigen Figuren und nie mehr als 6.500 Wörter.



Dann kam der NaNoWriMo. Meine Romanidee forderte, dass es viele Personen gibt, die alle ihre Eigenheiten haben. Also legte ich mir eine Word-Datei an und machte mir zu den zehn wichtigsten Figuren Stichpunkte. Später habe ich die Zettel ausgedruckt und ergänzt, wenn beim Schreiben etwas dazukam. Nebenfiguren habe ich aber weiterhin„erfunden“, wenn sie vorkamen und nicht in Notizen festgehalten.

Das System passte zu mir – ich habe auf diese Art und Weise auch „Saustarke Ziegenflucht“ und den „Promptoman“ begonnen. Auch „Grinchnachten“ lief noch nach diesem Prinzip.



Doch Mitte Januar dachte ich dann: Nee, ich will, dass meine Notizen ordentlicher aussehen. Und mit den Klarsichthüllen und den Schnellheftern ist das auch unpraktisch.



Viele Notizbücher in A5 und A6 zogen ein. Eins pro Projekt. Vorne im Buch halte ich die Informationen zu den wichtigsten Handlungsorten fest. Außerdem trägt eine Seite die Überschrift „XXX-File“. Auf diese Seite schreibe ich alle Plotlöcher, die mir beim Schreiben auffallen.



Hinten im Buch sind die Figuren mit Äußerlichkeiten, Charakter und solchem Zeug aufgeführt. Meine Notizbücher füllen sich also von vorne und hinten gleichzeitig.

Der Grund: Ich erfinde oft sowohl Schauplätze als auch Figuren während ich schreibe. Damit sich nicht Seiten über Figuren mit Seiten über Schauplätze mischen, musste ich das so aufteilen.



An wichtige Seiten (Protagonisten, XXX-File) klebe ich mir Post-its dran, um sie schnell wiederzufinden.



Und was soll ich sagen: Es sieht besser aus und es funktioniert ganz gut. Wenn ich die Bücher mal irgendwohin mitschleppe, brauche ich auch keine Angst mehr haben, dass etwas knickt. Alles super.



Wie haltet ihr eure Notizen fest?


Sonntag, 25. Februar 2018

Das Warten auf die "spannende" Szene


Hallo ihr Lieben,



Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr eigentlich gerade keine Lust habt, das zu schreiben, was als nächstes dran wäre?



Nachdem ich mein eines Projekt letztens eingefroren habe, lief es zwei oder drei Tage lang richtig gut. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich gerade bei der anderen Geschichte an einer richtig spannenden Stelle war. Und wenn’s spannend wird, schreibt man eben, oder?



Doch dann war das vorbei. Bis zur nächsten interessanten Stelle sind es noch einige Kapitel; aber die müssen schon irgendwie geschrieben werden, damit die Geschichte Sinn ergibt. Was passierte also mit mir?



„Schreiben? Och nö, heute nicht.“


Okay, ganz so schlimm war es nicht. Es war eher so, dass ich wenig Zeit hatte und die wenigen Minuten dann genutzt habe, um ein bisschen am Handy durch Twitter zu scrollen und abends zwei Kapitel zu lesen.



Aber wenn ich doch geschrieben habe, dann meist doch eher an was anderem. Und genau das ärgert mich: Ich kann doch nicht noch ein zweites Projekt einfach abbrechen, oder? Ich meine: Klar, ich kann. Aber ich will nicht.



Also mache ich das jetzt vielleicht doch so, wie D. es mir empfohlen hat: Wortziele pro Projekt. Jeden Tag 100 Wörter für „Saustarke Ziegenflucht“. Jeden Tag 100 Wörter für „Snail Kingdom“. Macht zusammen 200 Wörter – und das gilt dann jetzt für alle Werktage. Am Wochenende will ich aber deutlich mehr schaffen. ;)



Nur, was ich mich weiterhin frage: Sollte ich weiterhin chronologisch schreiben, obwohl ich gerade gar keine Lust auf das habe, was als nächstes kommt?

Wäre es nicht sinnvoller, erst die „interessanten“ Ecken zu schreiben, obwohl ich damit riskiere, dass die anderen Szenen nie geschrieben werden? Oder sollte ich sie doch streichen?




Samstag, 24. Februar 2018

Tagebuch schreiben???


Hallo ihr Lieben!

Jahre ist es her, dass ich regelmäßig Tagebuch geschrieben habe. Viele, viele Notizbücher habe ich damals gefüllt, doch irgendwann habe ich einfach aufgehört.



Doch vor einigen Wochen meinte meine Oma dann, dass ich vielleicht wieder sowas schreiben sollte. Warum sie dieser Meinung war, weiß ich bis heute nicht so ganz, aber das ist auch nicht wichtig.
Irgendwie finde ich die Idee gar nicht so schlecht.



Nur: Papier und Stift? Och, nöö! Und so dauerte es nach diesem Treffen mit meiner Oma noch eine kleine Weile, bis ich wirklich wieder damit anfing. Nur, dass dieses Mal vieles anders ist als damals.



Jetzt schreibe ich am PC statt in ein Notizbuch. Keine durchgestrichenen Wörter mehr – oder Wörter, die man nicht lesen kann, weil ich dazu neige, einfach die neuen Buchstaben über die alten zu schreiben, wenn ich mich verschrieben habe.

Das war anfangs wirklich ungewohnt – aber im Endeffekt hat es Vorteile, die über das sauberere Schriftbild hinausgehen: Falls ich jemals etwas nachlesen will, kann ich die Suchfunktion nutzen. Falls ich nachträglich was einfügen will, ist das auch kein Problem. Also ich finde das klasse!



Aber noch was ist jetzt anders: Ich hab den Ich-Erzähler aus meinen Einträgen verbannt. Und ich habe vor, das Ding nicht als „Notizfunktion“ zu benutzen, sondern dabei das Schreiben zu üben. Also tippe ich jetzt so, als wären meine Einträge Szenen, die ich für einen Roman schreibe. Wer weiß – vielleicht wird das Ding irgendwann mal eine Biografie? ;)



Schreibt ihr auch Tagebuch?

Freitag, 23. Februar 2018

Alte Texte überarbeiten

Hallo ihr Lieben,

ich schreibe seit 8 Jahren, glaube ich. Eigentlich sogar schon etwas länger, aber Texte, die vor 2010 entstanden sind, kann ich nicht mehr anschauen. Die sind auf einer verdammt großen Festplatte von 128 MB gespeichert – und diese Platte ist eben so alt, dass wir in der ganzen Familie keinen PC mehr haben, der die passenden Anschlüsse hat.



Doch zurück zu den Texten, die ich noch habe. Die meisten davon sind noch im ODT-Format, weil ich als Schüler keine Lust hatte, Word zu kaufen. Ein paar sind sogar mit Microsoft Works geschrieben, weil ich davon mal eine Testversion hatte …



Naja, das Konvertierungsproblem wäre schnell gelöst. Nur eine Frage stellt sich mir noch: Sollte man so alte Texte noch mal überarbeiten, damit sie besser werden?

Oder legt man einfach Texte irgendwann zur Seite und beschließt, dass sich an ihnen nichts mehr ändern soll?



Wenn ich ehrlich bin, habe ich bis jetzt meine Texte größtenteils nach dem Schreiben nie wieder angesehen. Doch im Moment denke ich darüber nach, das nachzuholen. Vielleicht ist die ein oder andere Kurzgeschichte doch noch brauchbar? Vielleicht kann sie auch brauchbar gemacht werden.

Doch lohnt sich der Aufwand? Wo es mir doch mehr Spaß macht, neue Dinge zu schreiben statt alte zu verbessern?



Was würdet ihr tun?

Donnerstag, 22. Februar 2018

Was schreiben für mich bedeutet

Hallo ihr Lieben! 

Vor einer Weile tauchte auf Twitter die Frage "Was bedeutet Schreiben für dich?" auf. Ganz spontan schrieb ich unter diesen Tweet von Annika Bühnemann

Schreiben bedeutet, Ideen vom Himmel fallen zu lassen! 

Und dieser Überzeugung bin ich immer noch. Schreiben kann man nur, wenn man Ideen hat. Ich selbst suche nur selten und ungern nach Ideen - normalerweise kommen sie einfach von selbst. Als würden sie von Himmel fallen. 
Und die meisten Ideen kommen, während ich schreibe. 

Aber Schreiben bedeutet noch mehr: 

  • Es bedeutet, sich aus der echten Welt ausklinken zu können. 
  • Es bedeutet, Geschichten zu erzählen, die erzählt werden wollen. 
  • Es bedeutet, auch mal beim Korrigieren lachend vom Stuhl zu fallen. 

Okay, manchmal hängt man auch, weiß nicht weiter und alles ist blöd. Aber wenn man dann doch mal was fertig geschrieben hat, dann verdrängt man die Hänger wieder. Dann bedeutet Schreiben, ein Glücksgefühl zu haben. 

Und das alles sind die Gründe dafür, dass ich lieber abends schreibe als fernzusehen. 

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