Freitag, 24. November 2017

[Falsch aufgewacht] Projektvorstellung

Guten Morgen! 

Heute möchte ich euch gerne eines meiner aktuellen Projekte vorstellen, bevor ich in den nächsten Tagen damit anfange, euch über dessen Fortschritt auf dem Laufen zu halten. 

Arbeitstitel: Falsch aufgewacht.
(Ich denke noch darüber nach, den Untertitel "& plötzlich bin ich handlungsunfähiger Lehrer" hinzuzufügen.) 

Genre: Wenn ich das wüsste. Da werde ich meine Probeleser fragen müssen, wo sie das Manuskript einordnen würden. 

Die Idee: Bereits in der zehnten Klasse hatte ich mal mit dem Gedanken gespielt, die Eigenheiten meiner Lehrer in einem parodierenden Roman niederzuschreiben. Eine Rahmenhandlung dazu fiel mir glücklicherweise ein, als ich ca. am 27. November beschloss, am NaNoWriMo teilzunehmen und noch eine Projektidee brauchte.
Schreibbeginn: Der 1.11.17, natürlich. Denn wie gesagt, die Idee konkretisierte sich, als ich ein Projekt für den NaNoWriMo suchte - und so wurde "Falsch aufgewacht" mein Projekt für die Challenge. 

Geschätzter Umfang: 80.000 Wörter
Aktueller Stand: 70.000 Wörter, unkorrigiert. 

Zeitplan: Ich hoffe gerade noch, diesen Rohentwurf bis zum 30.11.17 fertig zu schreiben. Denn eigentlich soll man im NaNoWriMo ja einen kompletten Roman schreiben, die 50.000 Wörter, die man als Vorgabe gemacht bekommt, sind nur die Untergrenze. Falls ich das nicht schaffe, ist Nikolaus meine persönliche Deadline.
Überarbeiten möchte ich am liebsten bis Silvester, aber da dies mein erster Roman ist, weiß ich nicht, wie lange sowas dauert. Vielleicht brauche ich auch länger.
Anschließend geht der Text an Probeleser. Es wird eine weitere Korrektur folgen und ich würde den Text dann gerne bis Ostern als Taschenbuch und eBook über epubli veröffentlichen. Mal sehen, ob das hinhaut. 

Inhalt

Alexander Litter ist mit seinen Lehrern in der Schule nicht wirklich zufrieden. Zu langweiliger Unterricht, zu unfreundlicher Umgang, zu lange Schultage, zu viele Hausaufgaben. Da fragt man sich doch, was diese Lehrer für Unmenschen sind. 

Doch für Alexander bleibt die Frage nicht ohne Folgen, denn fortan erwacht er nicht mehr in seinem eigenen Bett, sondern dem diverser Lehrer. Aber nicht als Person mit Händen und Füßen - er steckt in der Haut der Lehrer und kann zwar deren Gedanken hören, aber selbst weder sprechen noch den fremden Körper steuern. 

Randnotizen: Da ich viel zu viele Figuren hatte, in deren Körper ich Alexander erwachen lassen wollte, habe ich Mitte November beschlossen, zwei Bände aus der Idee zu machen. Beim Schreiben kam mir dann sogar noch eine Idee für einen dritten Band. 


Und jetzt seid ihr dran: Erzählt mir, was ihr von der Idee haltet. Glaubt ihr, dass ich mich an meinen Zeitplan halten kann?

Kommentare:

  1. Gerade über diesen Blog gestolpert :-) Ich finde die Idee durchaus interessant, kann es aber tatsächlich noch nicht ganz einordnen.. Er steckt in dessen Haut... Das heißt, er sitzt quasi in dessen Kopf ohne selbst eine Handlung ausführen zu können oder auf Gedanken und ähnliches Einfluss zu haben? Und wo ist er selbst in diesem Moment. Wirklich noch immer im Bett oder führt er dann quasi zwei Leben?

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    1. Ich glaube, du hast wirklich verstanden, wie ich das gemeint habe. Er sieht alles, was die Person sieht, schmeckt, riecht, hört, fühlt das Gleiche, aber kann selbst nichts tun, außer denken.
      Was mit seinem eigenen Körper ist, fragt er sich auch ab und zu - ich weiß nicht, ob und wie ich das auflöse. Vielleicht eine Krankheit mit hohem Fieber, sodass er geistlos im Bett liegt?

      Liebe Grüße

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  2. Hehe, die Idee klingt lustig :)

    Allerdings sehe ich es etwas problematisch, dass der Protagonist dann quasi nur Beobachter ist. Klar, vieles kann "beschrieben" und getan werden von den Lehrern, aber er nimmt als Hauptfigur dann gar keinen Einfluss irgendwie. Irgendwie, wenn man nach den gängigen Schemata geht, kann dann ja auch keine Entwicklung von Alexander "Müll" (Ist das Absicht? *lol*) stattfinden. Oder hast du zwischendrin Kapitel, in denen er agiert, in dem er zum Beispiel Amor zwischen zwei verknallten Lehrern spielt?

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    1. Hupps, dass Litter auf Deutsch Müll heißt, habe ich gar nicht bedacht. Also momentan ist es so, dass er erzählt und alles kommentiert und maximal auch sagt, dass er was anders machen will. Er merkt halt im Laufe des Romans, dass Lehrer auch privat was erleben können... Und im letzten Kapitel muss er ja dann selbst noch beweisen, ob er besser unterrichtet. Ich hoffe einfach, dass das reicht, um Leser zu fesseln.

      Liebe Grüße

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  3. … das mit den Namen ist ja nicht so schlimm, ist mir nur als Erstes aufgefallen, da ich ja einer dieser schlimmen Schreiberlinge bin, der total anglifiziert ist (ergo: auch die Namen).

    Ist schon interessant, dass er dann Lehrer werden soll.

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    1. Meinst du, es ist sinnvoll, den Nachnamen zu ändern?

      Liebe Grüße

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  4. Nein, wieso denn? :)
    Ist doch ein netter Name, klingt nicht so fad wie Müller, bei meiner ersten Assoziation habe ich mich eben nur gefragt, ob das Absicht ist, weil ich es lustig finde.

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    1. Okay, gut. Ich habe nämlich echt versucht, solche Alleweltsnamen wie Müller, Meier und Schmidt zu vermeiden. :)

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