Donnerstag, 23. November 2017

Wie ich zum Schreiben kam (Teil 3)

Guten Tag!

Lasst uns gleich durchstarten und da weiter machen, wo ich im letzten Beitrag aufgehört habe.

Stand der Dinge: Tabea schreibt Ende Oktober jeden Abend ein paar Wörter an Kurzgeschichten, die zu einem Vorlesebuch für Kinder werden sollen.

Da ich mich für das Schreiben und veröffentlichen an sich interessiere, stoße ich auf den Blog von Annika Bühnemann. Diese wies in der zweiten Oktoberhälfte darauf hin, dass der National Nobel Writing Month (#NaNoWriMo) ansteht.
Was das ist, fragte ich mich... Die Antwort: Eine weltweite Challenge für alle, die das Schreiben lieben. Ziel der Sache ist es, einen Roman von mindestens 50.000 Wörtern in November zu schreiben. Also zumindest den Rohentwurf, denn korrigiert werden soll nicht, das kommt später.

Aber - 50.000 Wörter? Unmöglich, zumindest für mich. Das war mein erster Gedanke.
Doch dann kam immer mehr zum NaNoWriMo auf Twitter und kurz nachdem Lin mich bat, ihr im Blogger-Forum bei den Moderationsarbeiten unter die Arme zu greifen, damit sie im November schreiben könne, ging mir die Sache nicht mehr aus dem Kopf.
Sollte ich es versuchen?

Ich erzählte einer Freundin davon. Und ich beschloss spontan vier Tage vor dem 1. November, dass auch ich dabei sein werde. Was ich schreiben will? Ähhh, frag später noch mal.

Die Idee zu dem November-Roman kam mir nämlich erst einige Stunden später. Einfach so fiel sie vom Himmel.
Das Projekt stelle ich euch bald auch noch vor. (P.S.: zur Projektvorstellung)

Ich begann damit, Figuren auszuarbeiten und konnte den November kaum noch erwarten. Ich wollte die Herausforderung unbedingt meistern, obwohl ich noch nie so viel zu einer einzigen Idee geschrieben habe.

Am 1.11. wurde also das angefangene Vorlesebuch eingefroren und ich starte mehr schlecht als recht in meinen ersten richtigen Roman. Schlecht deswegen, weil ich nur die Hälfte des Tagessolls schaffte, da ich mich mit Übelkeit herumplagte.
Doch die Challenge und der Austausch auf Twitter motivierten und so holte ich mein Defizit schnell auf und baute mir einen Vorsprung auf.
Ich schrieb, und schrieb, und schrieb. Wo ich früher lediglich abends eine Stunde getippt hatte, waren es nun zwei am Abend. Und immer, wenn ich die Bahn zu Oma oder Mama benutze, war der Laptop dabei und Word offen. Ach, und sofern ich mittags nicht in der Schule saß, wurde auch beim Mittagessen etwas weitergeschrieben. Der NaNoWriMo hat bei mir echt einen Schalter umgelegt und dem Schriftstellerei-Wunsch Taten folgen lassen. Und darüber bin ich froh. 

Und durch den ganzen Austausch mit anderen Schreiberlingen habe ich auch viele Schreibtipps erhalten und mich sogar von dem Wunsch, einen Verlag zu finden, verabschiedet.
Also, der NaNoWriMo 2017 ist die Challenge, in der mein erster Roman getippt wird. Und in der ich endgültig eine Schreibroutine fand, die ich fortführen möchte, wenn auch in abgeschwächter Form.
Da allerdings Twitter ab Dezember sicher wieder ruhiger wird, habe ich mir nun auch mit diesem Blog ein Reich geschaffen, um über mein altes neues Hobbys zu reden. 

Also: Willkommen in meiner Schreibwelt!

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