Donnerstag, 18. Januar 2018

[Schreibupdate] Tausend Baustellen und Chaos

Guten Morgen! 

Ich dachte mir, dass es vielleicht mal wieder an der Zeit ist, euch auf den aktuellen Stand zu bringen. Denn in den letzten Wochen habe ich doch einiges geschrieben... Und vor allem vieles, was ich nicht schreiben "wollte".

Aber mal der Reihe nach. 

"Falsch aufgewacht" liegt bei zwei Korrekturlesern. Mehr Leute haben sich nicht gemeldet... Will noch wer? 
Ich jedenfalls habe das Projekt gedanklich erst mal beiseite geräumt. 

"Ein tierischer Tag" liegt teilweise bei den Probelesern, ein paar weitere Kapitel sind fertig und drei muss ich noch überarbeiten. Da bin ich auf das erste Feedback gespannt. 

Angefangen sind der "Promptoman" und "Saustarke Ziegenflucht". 
Beim "Promptoman" habe ich mir jetzt erst mal aufgeschrieben, was alles schon passiert ist und was noch passieren soll. Erst war es eine Exeltabelle; jetzt ist alles in ein Notizbuch umgezogen, damit ich nicht immer tausend Fenster am Laptop offen haben muss. Der Platz auf meinem Bildschirm ist nämlich knapp... 
Aber das beste ist wohl, dass ich dafür dann große Teile noch mal gelesen habe und teilweise vor Lachen fast von meinem Sitzball gefallen bin. Und da der Promptoman eindeutig ein lustiges Buch werden soll, macht mich das schon glücklich.
Und "Saustarke Ziegenflucht" habe ich in die Einzelteile zerlegt und den Anfang neu zusammengefügt. Das war einfach nur noch chaotisch, was ich da hatte, weil ich eine "Kurzfassung" der Geschichte von vor vielen Jahren immer noch zwischen den neuen Teilen stehen hatte... 
Aber ich habe an beiden Projekten auch ein paar tausend Wörter weitergeschrieben. Zuhause eher am Promptoman (aktueller Stand: 28.800 Wörter), in der Bahn eher an der Ziegengeschichte (aktueller Stand: 8450 Wörter), weil ich da das Glas mit den Writing Prompts natürlich nicht zur Hand habe. 



So. Das waren die Projekte, von denen ihr auf dem Blog schon mehrmals gehört habt. Aber die verrückte Autorin in mir musste ja Silvester noch was Neues anfangen: Grinchnachten
Das ist eine Weihnachtsgeschichte. Im Rohentwurf sind es ca. 30000 Wörter, getippt an 9 Tagen. Aber der Text lagert jetzt auf meiner Festplatte - ich will ihn erst im Sommer überarbeiten und dann Probelesern geben, damit er ungefähr Anfang November erscheinen kann. Gefühlt ist das aber bisher mein bester Rohentwurf.

Aber das war noch immer nicht alles. 
Ich habe zwei Kurzgeschichten angefangen, allerdings mit Hand geschrieben. Manchmal ist Papier eben das Einzige, was zur Verfügung steht. Nur schiebe ich das Abtippen gern vor mir her. 
Und dann ist da noch ein dritter Anfang, bei dem ich nicht weiß, was daraus werden soll. 

Ach, und fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass mir noch eine Idee für ein weiteres Buch gekommen ist. Ist ja auch nicht so, als hätte ich bereits genug Ideen. Jedenfalls gab ich da nur den Plot runtergetippt und versuche seit etwas mehr als einer Woche, es dabei zu belassen. Ich will nämlich nicht noch mehr Projekte anfangen. 

So. Das war's. Abgesehen von den fünf Seiten in meinem Mini-Noitzbuch, die ich gestern noch aufschreiben musste, als ich schlafen wollte. Diese Seiten sind meine Idee für das Ende eines anderen Projektes, dass ich eigentlich frühestens 2020 schreiben will.  :D

Und falls ich jemals eine Biografie schreiben sollte - den Titel für das Buch habe ich auch schon. Das kommt davon, wenn man plötzlich wieder mit alten Schulfreunden in Kontakt kommt. Und, Trommelwirbel, es wird dann "Eine Verrückte schadet (nicht)" heißen.

Ende. Ihr seht: Ich hab nur Chaos produziert in den letzten Wochen. Zu viel angefangenes Zeug auf der Festplatte. 
Passiert es euch auch manchmal, dass ständig neue Ideen kommen und euch ablenken? 


Kommentare:

  1. Oh wow, da hast du aber echt vieles gleichzeitig am Laufen :-O Ich muss aber zugeben, dass ich diese Phase auch immer mal wieder habe - vielleicht nicht ganz so extrem :-D Das Wichtigste ist doch, dass du den Überblick behältst und wenn du nach und nach ein Projekt nach dem anderen abschließen kannst, dann passt doch am Ende wieder alles ;-)

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    1. Ja, ich hoffe ja, jetzt erst mal was abzuschließen. Aber ich traue mir da selbst nicht über den Weg ... Der Ordner mit den Ideen wächst nämlich schneller, als ich tippen kann.

      Liebe Grüße

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  2. Ja, das ist wirklich einiges.
    Ich habe zwar oft neue Ideen, aber ich notiere sie meist in mein Ideen-Dokument und vergesse sie erst einmal wieder.

    Dass ich mehrere Sachen gleichzeitig mache, ist eher unwahrscheinlich … es ist immer so eine Art fließender Übergang: Wenn das eine Projekt stockt, fange ich an, über ein anderes nachzudenken. Wenn ich mich beherrschen kann, bleibt es bei dem stockenden Projekt und ich kämpfe mich durch – aber wenn, wie nun nach dem NaNoWriMo, der Protagonist aus einem neuen Projekt immer greifbarer wird, genau wie seine Geschichte, kann es passieren, dass ich wechsle. Vor allem dann, wenn bei dem anderen eben ein toter Punkt erreicht ist …

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    1. Ich habe ja auch noch einen großen Ordner mit weiteren Ideen... Aber bei manchen kann ich es nicht lassen und muss einfach anfangen.

      Aber genau davor habe ich Angst: Dass ich alles anfange und nichts mehr zu Ende schreiben werde, falls ich mal irgendwo hängen bleibe.
      Aber im NaNo, wenn man wirklich Worte schreiben muss, dann kann ich das schon verstehen. Aber mir fällt es eben auch schwer, tote Punkte zu akzeptieren. Ich will alles irgendwann fertig haben :D

      Liebe Grüße

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    2. Tote Punkte zu akzeptieren fällt mir auch schwer, aber diesen Wechsel sehe ich dann eher aus Flucht aus der Blockade. Ich meine, was bringt dieses Verharren auf einer Stelle? Nur, dass man dann sagen kann "Ich habe eine Schreibblockade"?
      Das ist so ein Wort, das dann gerne fällt. Ich denke, dass es besser ist, dann nach einer Alternative zu suchen - und wenn die Projektzahl nicht ausufert, kann man es auch händeln.

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  3. Hallo meine Liebe!

    Ich habe es zwar glaube ich schon einmal gesagt, aber ich sage es nun noch einmal. Ich beneide dich wirklich, wirklich darum, dass du so viele Ideen hast! Wenn mir eine Idee kommt, muss ich erst einmal Tage darüber nachdenken, dann wird geschrieben und dann wird weiter nachgedacht, bis ich meistens am Ende alles wieder verwerfe, weil ich nicht zufrieden bin oder mir etwas nicht perfekt scheint.
    Und ich denke immer, dass es besser ist, lieber zu vieles zu beginnen, als gar nichts. :-)

    Viele liebe Grüße!
    Anna :-)

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    1. Ja, wenn man eher damit kämpft, passende Ideen zu finden, dann wirkt das hier wohl echt paradiesisch. Aber ich glaube, viele meiner Ideen sind auch gar nicht sooo super und ich habe nur so viele, weil ich mir keine Vorgaben mache und einfach drauflosschreibe. ;)
      Ich drücke dir echt die Daumen, dass dir irgendwann auch mal Ideen zufliegen.

      Liebe Grüße

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