Sonntag, 25. Februar 2018

Das Warten auf die "spannende" Szene


Hallo ihr Lieben,



Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr eigentlich gerade keine Lust habt, das zu schreiben, was als nächstes dran wäre?



Nachdem ich mein eines Projekt letztens eingefroren habe, lief es zwei oder drei Tage lang richtig gut. Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich gerade bei der anderen Geschichte an einer richtig spannenden Stelle war. Und wenn’s spannend wird, schreibt man eben, oder?



Doch dann war das vorbei. Bis zur nächsten interessanten Stelle sind es noch einige Kapitel; aber die müssen schon irgendwie geschrieben werden, damit die Geschichte Sinn ergibt. Was passierte also mit mir?



„Schreiben? Och nö, heute nicht.“


Okay, ganz so schlimm war es nicht. Es war eher so, dass ich wenig Zeit hatte und die wenigen Minuten dann genutzt habe, um ein bisschen am Handy durch Twitter zu scrollen und abends zwei Kapitel zu lesen.



Aber wenn ich doch geschrieben habe, dann meist doch eher an was anderem. Und genau das ärgert mich: Ich kann doch nicht noch ein zweites Projekt einfach abbrechen, oder? Ich meine: Klar, ich kann. Aber ich will nicht.



Also mache ich das jetzt vielleicht doch so, wie D. es mir empfohlen hat: Wortziele pro Projekt. Jeden Tag 100 Wörter für „Saustarke Ziegenflucht“. Jeden Tag 100 Wörter für „Snail Kingdom“. Macht zusammen 200 Wörter – und das gilt dann jetzt für alle Werktage. Am Wochenende will ich aber deutlich mehr schaffen. ;)



Nur, was ich mich weiterhin frage: Sollte ich weiterhin chronologisch schreiben, obwohl ich gerade gar keine Lust auf das habe, was als nächstes kommt?

Wäre es nicht sinnvoller, erst die „interessanten“ Ecken zu schreiben, obwohl ich damit riskiere, dass die anderen Szenen nie geschrieben werden? Oder sollte ich sie doch streichen?




Kommentare:

  1. Ich nenne das Schreiben auf Lücke und das habe ich früher sehr intensiv betrieben.
    Im NaNoWriMo habe ich es betrieben, um die Wörter zusammen zu kriegen.

    Es ist nichts Schlechtes, aber du brauchst – wenn du das Projekt wirklich beenden willst – tatsächlich ein bisschen Selbstdisziplin, um dich der Lücken doch noch anzunehmen.

    … und manchmal ergibt sich für die Lücken dann eine gute Lösung, wenn du weißt, wohin du willst.

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    1. "Schreiben auf Lücke" klingt gut - ich werde es testen. Zur Not vergesse ich die Lücke einfach und bemerke sie erst beim Korrekturlesen. Da denke ich nämlich nicht mehr darüber nach, ob ich überhaupt schreiben / verbessern will, sondern mache einfach :)

      Liebe Grüße

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