Sonntag, 18. Februar 2018

Die Buchlänge ...

Hallo ihr Lieben! 

Bücher sind ganz unterschiedlich lang, das merkt man ja. Manche sind kaum dicker als ein Heft, andere nehmen mehrere Zentimeter im Regal ein. 
Doch Buchseite ist ja auch nicht gleich Buchseite. Manche Seiten sind voller Absätze, andere sind fast bis aufs letzte Zeichen gefüllt. Und dann ist da noch die Größe der Schrift ... 

Also könnte man die Länge auch in Wörtern messen. Doch wie viele Wörter braucht man für einen lesenswerten Roman? Schon oft habe ich gehört, dass beispielsweise ein historischer Roman durchschnittlich länger als ein Liebesroman ist.

Aber auch Wörter sind nicht immer gleich lang. Also sollten wir vielleicht in Zeichen messen? 

Oder sollten wir es einfach direkt bleiben lassen, uns über die Länge unseres Romans Gedanken zu machen? Wenn die Geschichte zu Ende ist, ist sie eben zu Ende. Egal, ob nach 100 oder 500 Seiten. Ende ist Ende. Künstlich in die Länge gestreckt ist genauso blöd wie unverhältnismäßig gekürzt. 

Doch dann ist da doch wieder die Formatierung. Wenn ich meinen Text etwas kleiner schreibe und dann noch die Ränder schmaler mache, spare ich im Druck sicher einige Seiten ein. Dadurch sinken die Produktionskosten... 
Aber: Kauft der Leser auch dünne Bücher? Will er nicht möglichst viele Seiten haben, selbst wenn er dann für den gleichen Text 50 ct mehr zahlen müsste? 

Bücher mit weniger als 250 Seiten schaue ich mir in der Bücherei nämlich nur selten an. Die erinnern mich an Reclam-Hefe aus der Abitur-Zeit. Nee, danke. 
Mh. 

Also: Würdet ihr eher versuchen, eurer Buch auf so wenig Seiten wie möglich oder auf mehr Seiten drucken zu lassen, wenn ihr wählen könnt? Denn ich kann wählen... Als Selfpublisher habe ich das irgendwie in der Hand. 

Kommentare:

  1. Irgendwie haust du da einiges durcheinander ;)

    Im Verlagswesen wird mit der Normseite gerechnet (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Normseite). Die Normseite geht auf Zeichen. Die Gestaltung des Endprodukts (Schriftgröße, Abstände) spielt anfangs keine Rolle.

    Kauft der Leser auch dünne Bücher? Will er nicht möglichst viele Seiten haben, selbst wenn er dann für den gleichen Text 50 ct mehr zahlen müsste?
    … öh? Ich bezahle den Preis für Qualität, nicht für Quantität. Wenn der Inhalt des Buches stimmt, kann es auch kleingedruckt sein (gut, habe in der letzten Zeit nur in eBooks geschaut, da kann man vergrößern und qualitativ wertvolles war auch nicht dabei ;)).
    Da ich mich mit SP nicht intensiv beschäftigt habe, weiß ich nicht, ob die nicht zur Berechnung der abgeschätzten Druckkosten bei Print auch herangezogen wird. Muss ja Kostenvoranschlag geben, oder so?

    Würdet ihr eher versuchen, eurer Buch auf so wenig Seiten wie möglich oder auf mehr Seiten drucken zu lassen, wenn ihr wählen könnt?
    Da ich hoffe, irgendwann an einen Verlag heranzutreten, habe ich da wohl wenig Mitspracherecht – ich mache mir da eher Gedanken darum, dass Verlage eine Scheu haben, lange Erstlinge zu drucken, weil hohe Kosten und hohes Flop-Risiko, und ich wohl nach dem Fertigschreiben schön kürzen darf ohne es eben totzukürzen.
    Design, Layout, Schriftgröße … alles danach. Wenn ich dann immer noch keinen finde, der mich mag, gibt es immer noch SP … ;)

    Prinzipiell würde ich von der Seitenzahl aber absehen und eine Formatierung wählen, die dem Buch und der Zielgruppe angemessen ist. Wenn du für Kinder schreibst, kannst du sicher nicht Schriftgröße 8 nehmen …

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, dass man in Normseiten misst, weiß ich eigentlich - aber irgendwie denkt mein Kopf trotzdem nicht so. ;) Aber du hast recht: Normalerweise macht der Verlag das. Aber ich werde halt keinen Verlag haben und dann sind das schon so Dinge, über die ich nachdenke.
      Letztendlich läuft es aber wirklich eher drauf hinaus, dass ich drauf achten werde, dass die Seiten mir optisch gefallen, schätze ich.

      Liebe Grüße

      Löschen

Suche

Folgen mit ...

Folgen mit E-Mail

Impressum | Datenschutzerklärung