Samstag, 3. Februar 2018

(Gastbeitrag) Austausch über Bücher

Hallo!
Heute habe ich euch einen Gastbeitrag mitgebracht, geschrieben von Findo:

Unter Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen bin ich als Vielleser verschrien. Während es manche gerade so schaffen, ein Buch im Monat in die Hand zu nehmen und auszulesen, sind es bei mir im Schnitt so um die sechs Bücher. Natürlich gibt es andere, die noch viel mehr an Romanen, gut recherchierten Sachbüchern, abenteuerlichen Jugendbüchern und spannenden Krimis lesen, doch auch bei mir hat sich ein Problem gezeigt.

Ich möchte mich nämlich darüber austauschen. Mitteilen, welche Bücher warum, wieso, weshalb gut zu lesen waren, welche nicht, wo die Schwächen und Stärken der Geschichte liegen und welcher Protagonist wie glaubwürdig ist. Das wiederum funktioniert nur, wenn man Gleichgesinnte um sich hat, die genau das gleiche oder ähnliches lesen, die dies mit der Begeisterung tun, die Bücherwürmern eigen ist.

Und so schreibe ich jetzt schon seit mehreren Jahren in einem großen deutschsprachigen Literaturforum meine Rezensionen, nehme an gemeinsamen Leserunden teil und gestalte Literaturchallenges. Seit fast schon drei Jahren auch auf einen eigenen Blog, auf den ich mein Geschreibsel, wie ich es nenne, bündele und versuche, Marcel Reich-Rainicki zur Ehre zu gereichen.

Oder zumindest meine Meinung zu gelesenen Büchern denen mitzuteilen, die das interessiert. Mittlerweile ist das ein Ritual geworden, dem ich mich mehrmals wöchentlich widme. Viel Freizeit geht dafür drauf, nachdem ich andere Formate, wie etwa Youtube, für mich erfolglos probiert habe. Schreiben liegt mir mehr, ist halt auch mit dem Lesen verwandt und so ist mittlerweile ein größeres Archiv meiner gelesenen Bücher entstanden, an denen ich andere teilhaben lasse.

Schwerpunkt bei mir sind die gut und dicht recherchierten, ausführlichen Sachbücher, aber auch Krimis und Thriller, wenige Jugendbücher, dafür große Romane liste ich auf, und schreibe meine Gedanken dazu nieder. So oft, dass mit dem Kontakthalten zu den Verlagen, jetzt im Vorlauf zur Leipziger Buchmesse sowie so, mindestens ein halber Wochentag, wenn nicht sogar mehr, drauf geht. Lesezeit nicht mitgerechnet.

Um Kritik vorweg zu nehmen, ja, ich habe kein literaturwissenschaftliches Studium als Hintergrund, Germanistik oder Journalistik auch nicht, doch versuche ich zu erläutern, was interessieren könnte. Ohne zu spoilern natürlich, das wäre ja Todsünde. Den Verlagen gefällt es.

So sehr, dass ich letztes Jahr Sebastian Fitzek und Katja Brandis, beides sehr interessante Autoren ihrer Genre, interviewen durfte und überdies viele Kontakte und auch Freundschaften unter Lesern und auch sonst gewonnen habe, die ich nicht mehr missen möchte.

Ich hoffe, dass mein Weg noch lange mit www.findosbuecher.com verbunden sein wird, ein Blog, der zu schreiben mir bisher wunderschöne und spannende Einblicke gegeben hat, die ich weiterhin mit meinen Lesern teilen möchte. Jeder Beitrag ist gleichsam eine Buchseite, die aufgeschlagen und gelesen werden will, wie einst die vorgelesenen Märchenbücher und Tiergeschichten der Kindheit. Auf dass es noch viele weitere spannende Erzählungen und Geschichten geben wird.


Euer findo


Über den Gastautor


Von Haus aus Touristiker, lebt der 30-jährige Bücherwurm in seiner Wahlheimat Berlin, nachdem er zuvor praktisch auf der Leipziger Buchmesse aufgewachsen ist. Der Leipziger liest am liebsten gut recherchierte Sachbücher, Krimis, Thriller und den großen Roman, hat aber nichts dagegen, auch mal über den Tellerrand hinauszublicken. Freunde sehen ihn irgendwann unter einem in sich zusammenstürzenden Bücherregal begraben. Bis dahin schreibt er regelmäßig auf Buechertreff.de, den größten deutschsprachigen Literaturfourm im Netz und auf seinen eigenen Blog regelmäßig Rezensionen rund um seinen gut sortierten Bücherstapeln.

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