Mittwoch, 14. Februar 2018

Täglich schreiben?

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wisst, habe ich erst kurz vor dem National Novel Writing Month (NaNoWriMo) angefangen, regelmäßig zu schreiben.

Als ich damals hörte, dass Leute in einem Monat 50.000 Wörter schreiben wollen, dachte ich noch, dass das unmöglich ist. Und dann habe ich es doch versucht - und über 90.000 Wörter im November geschafft.
Okay, damals habe ich viel geschrieben; quasi in jeder freien Minute.

Also war klar, dass ich danach wesentlich weniger schreiben würde. Nur täglich schreiben wollte ich weiterhin. 500 Wörter habe ich mir damals als Ziel gesetzt. 500 Wörter sind nämlich nicht wirklich viel, wenn man vorher im Schnitt 3.000 am Tag getippt hat. Ich wollte ein machbares Ziel haben.

Und mit diesem Ziel lebe ich seitdem. Doch manchmal frage ich mich doch, ob das alles so Sinn macht. Wäre es nicht schlauer, statt täglich einer halben Stunde ein mal in der Woche 3 Stunden am Stück zu schreiben, sodass man sich nicht immer wieder neu reindenken muss?

Ich weiß es nicht. Und ich weiß auch nicht, wie lange ich noch täglich schreiben werde. Vielleicht sollte ich irgendwann mal was anderes ausprobieren. Vielleicht sollte ich auch ganz aufhören?

Aber nur so nebenbei bemerkt: Wenn ich mit 500 Wörter vornehme, dann werden es meistens über 1000, weil ich sonst nicht so wirklich zufrieden mit mir bin ...
Hat dieses Problem sonst noch jemand?

Kommentare:

  1. Doch manchmal frage ich mich doch, ob das alles so Sinn macht. Wäre es nicht schlauer, statt täglich einer halben Stunde ein mal in der Woche 3 Stunden am Stück zu schreiben, sodass man sich nicht immer wieder neu reindenken muss?
    … nö, genau das finde ich unsinniger. Wenn du dich jeden Tag mit der Geschichte beschäftigst, ist die Einarbeitungszeit kürzer, da die Erinnerung frischer ist. Wenn du jetzt jeden Samstag 3h schreibst – liegen 7 Tage dazwischen.
    Ich vergesse schnell, was ich vor 2-3 Tagen geschrieben habe …

    Bei dir ist da halt eher das Problem, dass du viele Baustellen gleichzeitig hast ;)

    Ich habe das tägliche Ziel von 300 Wörtern bei dem aktuellen Projekt und ich schreibe meistens auch mehr. Ein niedrigeres Ziel ist besser gewählt, weil man dann nicht den Zwang der hohen Wortzahl im Nacken verspürt. Bei früheren Projekten hatte ich 1000, aber das war zu hoch angelegt für einen Tag, an dem ich arbeite & Tiere versorge. Dann war es mal 500, aber das ist mir nun auch zu viel Druck … mit den 300 fahre ich ganz gut, im Durchschnitt dürften es dann auch so 1000 sein. Ich führe leider keine Exceltabellen darüber.
    Bei dem zweiten Projekt habe ich – PA hat ja eine "Zielvorgabeeinstellung" für Dokumente (Datum & angepeilte Endwortzahl & tägliches Soll) – läppische 50 Wörter gewählt und die habe ich gestern seit Start das erste Mal nicht erfüllt, weil ich stattdessen im Hauptprojekt versackt bin. Fast ein ganzes Kapitel geschrieben, aber auch 2000 Wörter gelöscht (bzw. an anderen Stellen untergebracht)

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    1. Wenn man es so sieht, hast du natürlich recht. Ich habe nur ein bisschen Angst, dass sich bei jedem Mal "Aufhören und wieder anfangen" ein kleiner Bruch ergibt und dann wäre es ja schöner, weniger Brüche zu haben.

      Aber wahrscheinlich hast du mein Problem sehr gut umrissen ;) Ich sollte mal meine Projektbaustellen aufräumen ... und mir überlegen, welche anderen Hobbys für mich ebenfalls relevant sind.

      Ich hätte nicht gedacht, dass 300 Wörter so einen Unterschied zu 500 Wörtern machen, weil mir schon 500 sehr wenig erscheinen, da meine Sichtweise noch vom NaNoWriMo verzehrt ist.
      Zielvorgaben pro Projekt sind auch ein interessanter Ansatz. Meistens schreibe ich immer nur an einem Projekt pro Tag - an zwei Projekten nur, wenn ich mehrmals am Tag schreibe. Vielleicht probiere ich dein System mal aus.

      Liebe Grüße

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